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Serbien stoppt Favorit Russland im Halbfinale

serbien-topAtemberaubende Ballwechsel, tolles Publikum (6.700 Zuschauer, darunter auch der wiedergewählte CEV-Präsident André Meyer) und Spannung bis zum letzten Ballwechsel. Das waren die Zutaten des Halbfinalschlagers der EuroVolley 2011, zwischen Serbien und Russland. Nachdem die Russen bereits mit 2-1 in Führung lagen, wehrte Serbien mehrere Matchbälle ab, bevor sie selbst den Satz mit 33-31 für sich entschieden. Im fünften Satz, nutzte Serbien die Gunst der Stunde und sicherte sich mit 15-13 den Finaleinzug.

Zu Beginn des Spiels, schien das serbische Team mit zu großem Respekt vor FIVB World League 2011 Sieger, Russland, ins Spiel gegangen zu sein. Schnell setzten sich die Russen ab (13-7). Bis zur zweiten technischen Auszeit kamen die Serben jedoch immer näher (15-16), bevor sie erstmals ausglichen (18-18). Ein Service-Ass von Superstar Ivan Miljkovic bescherte Serbien die Führung. Zwei Fehler Russlands bedeuteten zwei Satzbälle für Serbien, die ihre Chance im zweiten Anlauf nützten. (25-23).

Der zweite Durchgang glich zu Beginn stark dem vergangenen Satz. Mit dem Unterschied, dass Russland, Serbien nicht ins Spiel kommen ließ und die deutlichen Führungen (8-3, 16-12, 20-13) bis zum Ende des Satzes behauptete (25-17).

Die serbische Ratlosigkeit setzte sich im folgenden Satz zu Beginn nahtlos fort (6-10). Erst mit Fortdauer des Durchgangs, ließ der Druck Russlands ein wenig nach, wodurch die Serben ausgleichen konnten. Angetrieben vom russischen Coach, Vladimir Alekno, legten die Favoriten schnell wieder einen Gang zu (19-15) und erspielten sich drei Satzbälle (24-21). Mit dem Gewinn des dritten Satzes (25-22) gingen die Russen mit 2-1 in Führung.

Schon gegen Ende des dritten Durchgangs, schafften es die Serben wieder zunehmend mit den Russen mitzuhalten. Im vierten Satz erwischte Serbien so den besseren Start (9-6), musste dann aber Russlands Ausgleich hinnehmen (11-11). Die Dramatik des Spiels steigerte sich in der Folge von Punkt zu Punkt. Obwohl Russland mit 22-20 in Front lag, schafften die Serben den ersten Satzball (25-24). Danach folgten mehrere Satzbälle (Serbien, Anm.:) hier und einige Matchbälle (Russland, Anm.:) dort. Ein verschlagener Angriff der Russen erlöste die zitternden serbischen Fans und brachte den 2-2 Satzgleichstand (33-31).

Damit stand nach 115 Minuten Spieldauer fest, dass die Zuschauer mit einem weiteren Satz belohnt werden würden. Die Serben, die sich nun in einem wahren Spielrausch befanden, starteten furios und zogen mit 3-0 davon. Zielstrebig kamen die Serben im Eiltempo dem Finaleinzug immer näher und verteidigten die Drei-Punkte-Führung bis zum Stand von 13-10. Als die serbischen Spieler ein Hauch von Nervosität überkam und drei Chancen auf Matchbälle ausgelassen wurden, glich Russland aus (13-13). Dann erst, schaffte Serbien wieder das Sideout und erkämpfte sich somit den ersten Matchball (14-13). Wie im vierten Durchgang, landete ein Angriff der Russen hinter dem Spielfeld und brachte die Entscheidung für Serbien (15-13).

Im Anschluss, kannte die Freude auf Seiten der Serben keine Grenzen mehr. Die serbischen Spieler lagen sich in den Armen und feierten Serbiens dritten EM-Finaleinzug (1997, 2001, 2011, Anm.:) in der Geschichte.

Serbiens Topscorer Ivan Miljkovic strich den unbändigen Siegeswillen seines Teams hervor. „Wir wollten unbedingt gewinnen. Wer unsere Gesichter gesehen hat, weiß wovon ich spreche. Wir haben die Chance gesehen, die starken Russen zu schlagen, und haben sie genützt. Ich freue mich sehr für das Team.“

Igor Kolakovic, Coach von Serbien, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden. „Im vierten und fünften Satz haben wir fantastisch gekämpft und toll gespielt. Jetzt müssen wir uns auf die Italiener vorbereiten!“

2. Halbfinale 2011 CEV European Championship Men
Serbien – Russland 3-2 (25-23, 17-25, 22-25, 33-31, 15-13)
Topscorer: Miljkovic 28, Kovacevic 17, Nikic 15 bzw. Mikhailov 28, Khtey 18, Muserskiy 10