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Italien steigt ins EM-Halbfinale auf!

Italien schlug Finnland im 1. Viertelfinale der EuroVolley in der Wiener Stadthalle am Donnerstag mit 3:1 (25-18, 25-20, 29-31, 25-21). Die „Suomi“ schienen, unter den Folgen ihrer kurzen Regenerationszeit zu leiden und benötigten zwei Sätze, um die Müdigkeit in ihren Beinen abzuschütteln. Am Ende reichte es für Finnland nur zu einem Satzgewinn. Italien trifft im Halbfinale auf Polen, das die Slowakei mit 3:0 in die Schranken wies.

itatopDie finnischen Gebete blieben im ersten Satz unerhört – Italien startete besser ins Spiel als in den vergangenen Spielen. Daraufhin versuchten die Finnen, um jeden Preis zu beweisen, dass sich sie vom gestrigen Playoff-Thriller gegen Slowenien gut erholt hatten. Doch bei den Big-Points behielten die Italiener die Oberhand und sicherten sich dadurch eine schnelle Führung (14-11). Bis zum Satzende machte Italien keine Anstalten, nachzulassen und schaffte es, den Vorsprung sogar noch auszubauen (20-13). Die Versuche von Finnlands Coach Daniel Castellani, den Spielverlauf durch mehrere Spielerwechsel positiv zu beeinflussen, blieben erfolglos (18-25).

Im zweiten Durchgang begannen die Finnen mit einer an drei Positionen veränderten Aufstellung. Einzig die Oivanen-Zwillinge und Spielmacher Mikko Esko blieben am Feld. Die Umstellungen machten sich - zusammen mit erhöhtem Servicerisiko - zunächst bezahlt (16-15). Nach der zweiten technischen Auszeit legten die Italiener jedoch einen Gang zu und setzten sich schnell wieder ab (21-16). Wie im ersten Satz ließ Italien danach keine Zweifel mehr aufkommen und holte sich den zweiten Durchgang (25-20).

„Alles oder nichts“ war die Devise Finnlands im dritten Satz. Während Italien zu selbstsicher auftrat, mobilisierten die Finnen ihre letzten Kräfte (11-6). Zu diesem Zeitpunkt kassierte Italiens Kapitän Cristian Savani aufgrund von Schiedsrichterkritik eine gelbe Karte (12-6). Offenbar wurden Savanis Teamkollegen dadurch wachgerüttelt und fanden nun wieder zurück ins Spiel (9-12). Im Verlauf des Satzes kam Italien Finnland immer näher (17-18) und glich schließlich sogar aus (21-21). Mit der ersten Führung (24-23), hätte Italien das Spiel sogar mit 3-0 gewinnen können. Finnland gab jedoch nicht auf und wehrte vier Matchbälle erfolgreich ab. Im dritten Anlauf nutzten die Finnen schließlich die Möglichkeit, einen Satz aufzuholen (31-29).

Im vierten Satz schienen die Finnen, endlich die Müdigkeit überwunden zu haben.- Doch sie mussten neuerlich einen Rückschlag hinnehmen (8-12). Trotz großer Anstrengungen, konnte Finnland Italien in der Folge nicht mehr näher kommen. Italien sicherte sich mit dem fünften Matchball den Semifinaleinzug (25-21).

Kapitän Cristian Savani steuerte 22 Punkte zum italienischen Sieg bei. Mikko Oivanenwar war erneut Topscorer Finnlands (17).

Stimmen:
Italiens Coach Mauro Berruto sprach den Finnen großen Respekt aus. „Wir müssen ehrlich sein – der Spielplan war sicher kein Nachteil für uns. Sie haben dennoch alles versucht und toll gespielt. Wir mussten hart kämpfen. Besonders der vierte Satz war schwierig. Nachdem wir den Sieg bereits vor Augen hatten, mussten wir wieder von Null beginnen.“

Der finnische Coach Daniel Castellani suchte keine Ausreden beim Spielplan. “Meiner Meinung nach, sind uns die Italiener am Service und am Block überlegen. Sie sind außerdem in der Lage, ihre Gegenangriffe viel besser als wir zu verwerten.”

Cristian Savani meinte, dass sein Team endlich mit voller Konzentration ins Spiel ging. „Wir waren voll fokussiert, daher war es am Anfang ein wenig leichter für uns. Dennoch war es nicht so leicht, das Spiel zu gewinnen.“

Alle Ergebnisse der EuroVolley 2011 http://volleyeuro2011.at/de/ergebnisse.html

Der Spielplan der EuroVolley 2011: http://eurovolley2011.com/de/schedule.html