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Finnland schockt Belgien 3:0

Finnen-topInnsbruck, Austria, September 12, 2011. Nach dem ersten Montags-Spiel in Pool C, dachten sich die „Suomi“ mit Sicherheit, "Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“. Finnland schlug Belgien mit 3-0 (25-21, 25-22, 25-22) und holte sich damit im letzten Moment das Ticket für die Playoff Matches in Wien.

2011 CEV Volleyball European Championship – Men

Das finnische Team scheint ein echter Experte in Sachen „Blitzstarts“ zu sein. Wie im gestrigen Spiel gegen Italien, gingen die Finnen auch gegen die Belgier rasch in Führung. Coach Daniel Castellani schien sein Team optimal auf das belgische Team vorbereitet zu haben, denn die finnische Block- und Feldabwehr funktionierte hervorragend (5 Blockpunkte). Belgien hingegen legte einen mäßigen Start hin und ließ den, zuvor gezeigten, Kampfgeist lange Zeit vermissen. Damit hatte Finnland keine Mühe, sich den ersten Satz zu sichern (25-21.)

Im zweiten Durchgang erkannten die Belgier schließlich den Ernst der Lage und versuchten verzweifelt in das Spiel zu finden, wirkten phasenweise aber beinage ratlos. Besonders der finnische Diagonalangreifer Mikko Oivanen, stellte die Belgier ein ums andere Mal vor große Probleme und punktete beinahe nach Belieben. Zwar kam am Satzende kurz wieder Spannung auf (23-22). Schlussendlich konnten die Finnen den Sack aber zumachen und sich auch den zweiten Satz holen (25-22).

Nur noch einen Satz vom großen Comeback ins Turnier entfernt, agierten die Finnen nun in einem wahren Spielrausch. Wie bereits an den beiden ersten Spieltagen, sorgten die zahlreichen finnischen Fans zusätzlich für tolle Unterstützung ihres Teams. Es dauerte so nicht lange, bis die Belgier erneut einem Rückstand (14-20) nachlaufen mussten. Zu spät fanden sie danach zurück ins Spiel, um den Finnen noch gefährlich hätten werden können. Finnland gewann auch den dritten Satz und darf sich auf die Playoff Matches in Wien freuen.

Mikko Oivanen trug sich für Finnland mit zwölf Punkten in die Scorerliste ein. Gert Van Walle und Pieter Verhees scorten je zehn Mal für Belgien.

Finnlands Coach Daniel Castellani freute sich sehr für seine Spieler. “Wir wussten schon vor Turnierstart, dass das Spiel gegen Belgien das Wichtigste sein würde. Mit dieser Ausgangslage haben wir allerdings nicht gerechnet. Der Schlüssel zum Erfolg war unser Sideout, das heute bestens funktioniert hat.”

Claudio Gewehr gab enttäuscht zu, dass sein Team in den ersten Gruppenspielen zu viel Energie verbraucht hätte. “Unsere Beine waren nicht frisch genug, um erneut am Niveau von gestern spielen zu können. Die Erholungszeit war offenbar zu kurz uns.”

„Wir wussten genau, dass dieses Spiel unsere letzte Chance war und haben alles gegeben. Unser Coach hat uns genau vorbereitet und das hat sich bezahlt macht. Die größte Leistung war aber, dass wir im entscheidenden Moment unser bestes Spiel gezeigt haben“, meinte Finnlands Mikko Oivanen.

Belgiens Kapitän Frank Depestele pflichtete seinem Coach bei. “Wir hatten nicht mehr genügend Kraft um ähnlich aggressiv wie gestern zu spielen. Finnland war heute zu stark für uns.”